Am 7. August fand die Erstaufführung des Stückes «Keis Wunder – es Wunder» bei schönstem Sommerwetter in Beinwil statt. Eine Produktion des Vereins St. Burkard. Vor der Premiere lud der Verein St. Burkard Partner, Sponsoren, Gönner, Gemeindevertreter und Gäste aus Kirche, Politik und Wirtschaft zu einem Apero ein. Darunter auch die ehemalige Bundesrätin und Bundespräsidentin Doris Leuthard. OK-Präsidentin lrene Hofstetter begrüsste die Anwesenden und bedankte sich auch gleichzeitig von Herzen für die vielseitige und geschätzte Unterstützung für dieses Projekt.
Die Inszenierung führte die Zuschauenden rund ums Dorf und verband das Leben des mittelalterlichen Heiligen Burkard mit heutigen Fragen. Die Auseinandersetzung mit Wundern und Heiligkeit im Theaterstück ist weit gefächert. Die Figuren im Stück suchen nach Antworten: Was sind Wunder? Was ist der Glaube dahinter? Kann – und muss – alles erklärt werden? Weshalb hoffen wir heute noch auf Wunder, auch wenn uns der Glaube, scheinbar, abhandengekommen ist? Die sorgfältig ausgewählten Spielorte im und ums Dorf, die kunstvoll gestalteten Kostüme und der immer wieder aufblitzende Humor in den Dialogen machen die Inszenierung zu einem sehenswerten Gesamtkunstwerk.
«Keis Wunder – es Wunder»: Gefeierte Uraufführung des Freilichttheaters in Beinwil
Seit gut zwei Jahren nimmt es Gestalt an, das Stück «Keis Wunder – es Wunder». Am Wochenende war Premiere. Ein Theater über den Dorfheiligen aus seinem Heimatort? Die Idee stiess bei Walter Küng nicht sofort auf Begeisterung. Nach einer Bedenkzeit dafür nachhaltig. Die Geschichte des Heiligen Burkard müsse entstaubt und neu beleuchtet werden, fordert eine kritische Stimme im Stück «Keis Wunder – es Wunder».
Am Freitagabend feierte «Keis Wunder – Es Wunder» Premiere. Mit der zentralen Frage: Glauben wir heute noch an Wunder – und warum? Eine passendere Kulisse hätte sich das Freilichttheater für seine Premiere von «Keis Wunder, es Wunder» am Freitagabend kaum wünschen können. Ein laues Lüftchen weht, die Abendsonne taucht die atemberaubende Landschaft in ein goldenes Licht und über die Wiese tönt das Glockengeläut einer Schafherde herüber.
Daniel Stutzer, verantwortlich für Bauten und Technik, ist die nächsten Wochen gefordert. Ende Juli startet der Aufbau für das Freilichttheater «Keis Wunder – es Wunder». Dann stellen Stutzer und sein Team das grosse Theaterzelt neben der Kirche. Hier kann sich das Publikum verpflegen und verweilen. Hinzu kommen Installationen an den fünf verschiedenen Spielorten. Mal eine Tribüne, mal Absperrungen. «Viel ist es an den Spielorten nicht. Es braucht keine Kulisse, die Natur bietet schliesslich die schönstmögliche», sagt Daniel Stutzer. Ein wichtiger Akteur während des gesamten Anlasses ist das Beinwil/Freiamt selbst. Das Dorf hilft mit, das Dorf steht selbst auf der Bühne, das Dorf organisiert, das Dorf unterstützt.
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Nach intensiven Proben vor den 16 Vorstellungen, die Anfang August starten, erhalten die Schauspieler und Schauspielerinnen eine Sommerpause. Danach wird es ernst und die Mitwirkenden freuen sich auf die bereits ausgebuchte Premiere!
«Nicht selten wünscht sich unsereiner in eine Zeit zurück, in der das Wünschen noch geholfen hat – gerade in einer Gegenwart, die scheinbar nur durch ein Wunder ausgesöhnt werden kann», schreibt Michael Hunziker vom Aargauer Kulturmagazin. Lesen Sie den ganzen Artikel auf der Website des Aargauer Kulturmagazins.
Die Proben sind in vollem Gange und im Hintergrund wird fleissig alles für die Vorstellungen vorbereitet. Über die Wochen vom 7. August bis 5. September 2026 kann das Publikum sich auf ein einzigartiges Theatererlebnis freuen. Neben dem ehemaligen Beinwiler Gemeindeschreiber Erhard Huwyler spielen auch Gemeinderat Josef Villiger sowie der langjährige Schulhauswart Godi Küng mit.
Alle Vorstellungszeiten sind auf der Website ersichtlich, wo auch Tickets bezogen werden können. Sollte die Vorstellung nicht ausverkauft sein, können Rest-Tickets an der Theaterkasse erworben werden.
Verpflegung vor Ort möglich
Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, direkt über die Website die Verpflegung für den Abend dazuzubuchen. Nebst einer Auswahl von zwei Menüs im Gasthaus Osteria Rössli in Beinwil/Freiamt können im Theaterzelt kalte und warme Köstlichkeiten genossen werden. Beide Möglichkeiten sind in unmittelbarer Nähe des Einlasses.
Der ein Kilometer lange Theaterweg ist rollstuhlgängig sowie für Kinder gut machbar. Während 1.5 Stunden wird der Weg zur Bühne. Von den Parkplätzen bis zum Einlass sind es fünf bis maximal fünfzehn Minuten Fussweg.
Wetterabhängige Vorstellungen
Die Vorstellungen finden grundsätzlich bei gutem Wetter, aber auch bei leichtem Regen statt. Jeweils am Spieltag entscheidet das OK, ob die Theatervorstellung stattfindet oder nicht. Absagen werden über die Website bekannt gegeben und Ticketinhaber werden direkt per Mail informiert. Die Ticketanzahl pro Vorstellung ist begrenzt. Besuchen Sie die Website und holen Sie sich Ihr Ticket für das einzigartige Freilichttheater in Beinwil/Freiamt.
Philipp Fellner von der Aargauer Zeitung wagte einen Blick hinter die Kulissen und erkannte: Hier geht es um mehr als Theater. Im Stück «Es Wunder? Keis Wunder» verarbeitet der Regisseur und Dramaturg Walter Küng die Biografie des Heiligen Burkard aus Beinwil.