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Über das Theater

Das wichtigste in Kürze

Das Theater «Keis Wunder – es Wunder» ist eine Auseinandersetzung mit den Themen Heilig und Wunder. Während 1.5 Stunden wird der ein Kilometer lange, rollstuhlgängige Theaterweg zur Bühne.

Die ersten Meter legen die Besucherinnen und Besucher eigenständig zurück. Dieser Weg dient als Ouvertüre und als Einstimmung in das Theaterstück. Der erste Akt beginnt am Wegkreuz, ab hier wird das Publikum begleitet und taucht an fünf Spielorten in die Welt der Heiligen und Wunder ein.

Der Einlass findet ab 18:15 / 15:15 Uhr statt. Von den Parkplätzen bis zum Einlass sind es fünf bis maximal fünfzehn Minuten Fussweg. Letzter Einlass ist jeweils um 18:45 / 15:45 Uhr.

Freuen Sie sich auf ein einzigartiges Theatererlebnis im Oberfreiamt und beste Unterhaltung – auch nach der Aufführung.


Über das Theater

Das Theater «Keis Wunder – es Wunder» beginnt mit einer Ouvertüre, einem Weg, der innerhalb eines Zeitfensters individuell beschritten wird. Hier begegnen die Besucherinnen und Besucher Szenen, welche authentisch von Wundertaten berichten.
Angelangt beim Lindenbaum und der Wegkreuzung beginnt der 1. Akt.
Jetzt werden alle Besucherinnen und Besucher von Hans Bissig, einem selbsternannten Dorfhistoriker, erwartet. Er erzählt, eher frei und sehr eigenwillig, die Geschichte der Heiligen und ihren Wundertaten. Selbstverständlich bezieht er sich immer wieder auf den Heiligen Burkard. Doch ihm begegnet die Figur Jacques, eine dorfbekannte Figur, Schagg genannt. Er hat seine Ohren überall und spricht seine Meinungen ungefiltert aus. Er wird zum Spiegel des Dorfhistorikers. Er befragt und erweitert seine, immer wieder auch gewagten, Aussagen kritisch. Zusammen mit dem Publikum gehen die beiden weiter und begegnen verschiedenen Figuren und Szenen.

Sie treffen auf junge Menschen, die allerlei Fragen und Meinungen zu Heiligen neugierig und herausfordernd formulieren. Schliesslich stossen sie auf eine barocke, szenische Darstellung einer Wunderheilung. Im nächsten Akt erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer die berührende Szene «Vom sterbenden reichen Manne». Beim Nachdenken über das Gesehene stellen sich der Dorfhistoriker und Schagg Fragen nach einem vorbildlichen, vielleicht auch heiligen Leben. Gibt es das, gab es das, und was wir heute als heilig anschauen, was ist Legende und was ist wahr? Weshalb pflegen wir die Heiligen und haben immer wieder die Sehnsucht nach Wundern?

Schliesslich wird das Publikum Zeuge einer heutigen Familiengeschichte. Erzählt wird von unterschiedlichen Lebensauffassungen, und die Szene mündet in eine etwas schmerzliche Liebesgeschichte. Im letzten Akt sind wir hinter der Dorfkirche. Endlich wird nun der Heiligsprechungsprozess von Burkard zum Thema. Was lief da genau ab? In einem grossen Schlussbild werfen der Historiker und der Narr wichtige Fragen auf: Was sind Wunder, was ist der Glaube dahinter und weshalb hoffen wir doch immer wieder auf Wunder, auch wenn uns irgendwie der Glaube, scheinbar, abhandengekommen ist? Mit einem barocken szenischen Bild werden diese Fragen faszinierend sinnlich erweitert.


Theaterweg

Mitwirkende

Autor und Regie: Walter Küng

Walter Küng arbeitete nach der Ausbildung an den Bühnen in Bern, Basel, dem Schauspielhaus Zürich und an vielen Bühnen in Deutschland und Österreich mit namhaften Regiepersönlichkeiten. Wichtige Impulse erhielt er beim AKKO Theater in Israel.

Walter Küng arbeitet sowohl als Schauspieler wie auch als Regisseur. Er ist und war in über 30 Filmen zu sehen. Seit mehreren Jahren unterrichtet er als Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste im Bereich Schauspiel.

Stand 12.02.2026

Spielerinnen und Spieler

Robin Birrer, Toni Broch, Petra Burkard, Andreas Bürgisser, Peter Eichenberger, Astrid Fischer, Eliane Fischer, Marianne Frey, Sibylle Haldimann-Köpplin, Erhard Huwyler, Eveline Huwyler, Gisela Kellenberger, Albin Koller, Babs Koller, Daniela Lang, Godi Küng, Corinne Marti, Mirjam Meier, Barbara Müller, Sabine Niederberger, Sophie Niederberger, Aurelia Nietlisbach, Leandra Nietlisbach, Melanie Nietlisbach, Eric Peter, Priska Steiner, Rita Strebel, Dani Villiger, Josef Villiger, Stephan Wottreng

Leitung

Text und Regie
Walter Küng
Regieassistenz und Produktionsleitung
Sylvia Huber
Kostüme
Eva Butzkies
Musikalische Leitung
Theres Meienberg
Fachlich Beratung
Markus Ries
Technik
Daniel Stutzer
Licht
Name folgt
Mitarbeit Kostüme
Vreni Barmettler
Mitarbeit Technik
Name folgt
Maske
Name folgt
Unterstützung Aufführung
Name folgt

Musik

Das Freilichttheater wird musikalisch begleitet. 

Hier finden Sie eine erste Hörprobe:
Das St. Burkardslied, arrangiert von Andreas Meienberg